Technologie und Standorte

Eigene Entwicklung und eigene Server in Rechenzentren in Österreich und der Schweiz

peaknetworks Hosting Kunden profitieren von optimierten Softwarestacks auf der Basis von FreeBSD auf Servern und Storage Systemen von HP Enterprise. Um die Bedienung der Hostingplattform so einfach wie möglich zu machen, entwickeln und erweitern wir das Controlpanel mit eigenen Schnittstellen zu Web, Datenbank, Mail und DNS Servern.

Jedes unserer Rechenzentren in Österreich und der Schweiz bietet den neuesten Stand der Technik mit mehreren unabhängigen Internetanschlüssen, redundanter Stromversorgung mit Notstrom, Batterie und Dieselgeneratoren.

Dies in Kombination mit 24/7 Überwachung und Monitoring stellt sicher, dass ihr Hosting immer online ist.

Für Webhosting optimierter Software Stack und Server

Der für Hosting optimierte Softwarestack besteht aus der Virtualisierungsschicht, darauf läuft FreeBSD UNIX als Betriebssystem. On Top ist MySQL, Apache oder nginx mit allen Modulen und PHP Versionen die unsere Kunden benötigen.

Nach ausgiebigen  Benchmarks entschieden wir uns für FreeBSD als Standardbetriebssystem für Web, Datenbank, Mail und DNS Server. Sämtliche unserer inhouse, Monitoringsysteme und Firewalls basieren ebenso auf FreeBSD.

Aufgrund des effizienten Netzwerkstacks setzen Firmen wie Netflix und Whatsapp FreeBSD für Ihre Infrastruktur ein. Auch unsere Firewalls basieren auf FreeBSD mit OpenBSD PF und eigens entwickelten Scannern für diverse Layer 7 Protokolle. Auf der FreeBSD Homepage finden Sie uns als „commercial ISP“.

Die Hardware – Server und Storage von HP Enterprise

In unserer skalierbaren und für zukünftige Erweiterungen offenen Web Hosting Plattform verwenden wir ausschliesslich Server von HP mit Intel Xeon Multiprozessor CPUs. Netzteile, Harddisks und SSD sind redundant ausgelegt. Für den Fall der Fälle sind Ersatzserver bereits im Rack eingebaut und können umgehend in Betrieb genommen werden.

Virtualisierung und Lastausgleich

Die Virtualisierungstechnologie der Server ermöglicht ein Hinzufügen von zusätzlichen CPUs sowie Arbeitsspeicher während des Betriebs. Auf diese Weise können Lastspitzen abgefangen werden, falls zum Beispiel bei einer Veranstaltung kurzfristig  mehr Besucher als sonst eine Website besuchen. So stellen wir auch bei Belastungsspitzen sicher, dass die Performance hoch ist.

Diskstorage und Datensicherung

Der Storage basiert auf Enterprise SSDs und Harddisks die für 24/7 Dauerbetrieb ausgelegt sind. Alle Server und der Storage arbeiten mit RAID. Kaputte Festplatten oder SSD werden im laufenden Betrieb ersetzt, ohne dass es zu Ausfällen kommt. Das Dateisystem der Storageumgebung ist das von Sun Microsystems entwickelte ZFS, welches hervorragend für den Rechenzentrumsbetrieb geeignet ist. Täglich wird ein Fullbackup durchgeführt.

Überwachung und Monitoring der Systeme

Server, Speichersubsysteme, Switches, Router und Leitungen werden 24 Stunden am Tag überwacht. Die aktuellen Werte der Auslastung, Erreichbarkeit und allenfalls Ausfälle werden laufend in ein in Innsbruck und ein in Zürich befindliches Monitoringsystem eingespeist. Im Fehlerfall oder bei Überschreiten von Normwerten, wird sofort der zuständige Techniker mit Bereitschaftsdienst informiert um das Problem zu lösen.

Datacenter Innsbruck

Kooperation mit regionalem Energielieferanten

Die Infrastruktur in Innsbruck befindet sich am Rennweg.

Ursprünglich liefen unsere Server in Innsbruck in eigenen Räumlichkeiten. Die Server am Standort Tirol sind seit Ende 2013 in einem Serverhousing Center in Innsbruck des örtlichen Energieversorger IKB untergebracht.

Der Standort Innsbruck ist redundant und mit dem Vienna Internet eXchange (VIX) in Wien und dem DE-CIX in Frankfurt am Main verbunden.

 

Hier ein Bild nach den abgeschlossenen Umbauarbeiten des Datacenters in Innsbruck.

Energieeffizienter Kaltgang

Eine besonders energieeffiziente Kühlung der Server wird durch einen Kaltgang erreicht.

Die kalte Luft wird dabei im Boden zwischen zwei Serverracks durch kleine Löcher eingeleitet. Die Server saugen die kalte Luft auf der Vorderseite an und die Ventilatoren in den Geräten leiten die erwärmte Abluft an die Hinterseite der Server und Racks ab. Durch dieses Funktionsprinzip ist es nicht mehr notwendig, den ganzen Raum zu kühlen, da die kalte Luft gezielt zu den Servern gelangt.

Zutrittsicherung und redundante Stromversorgung

Der Zutritt ist nur mit speziellen elektronischen Ausweis möglich. Jeder Zutritt wird zudem protokolliert und mit Kameras überwacht.Die Stromversorgung arbeitet unterbrechungsfrei. Im Falle eines Stromausfalls wird auf Batterien und in Folge auf einen Dieselgenerator umgeschalten.

Datacenter Zürich

Seit Oktober 2015 sind wir mit Servern in Zürich in der Hardturmstrasse 161 vertreten.

Die schnelle Serveranbindung für Schweizer Kunden

Die Leitungsanbindung ist dreifach redundant, die Uplinks sind an direkte Peerings mit den größten Schweizer Providern angeschlossen, das bedeutet schnelle Server und Daten für unsere Kunden. Prominente Provider wie Colt und die Deutsche Telekom sind unsere Nachbarn.

Servercluster

Durch die Zusammenfassung einzelner Server zu Clustern erhöht sich die Ausfallsicherheit. Die Server teilen sich die Aufgaben und die Last wird dynamisch zwischen den Servern verteilt. Dies in Kombination mit dem 24/7 Monitoring garantiert immer eine hohe Performance.

Doppelt vorhandenes Speichersubsystem

Web Hostings, E-Mails und Datenbanken sind auf zwei voneinander unabhängigen Speichersubsystemen gespeichert. Sollte ein Subsystem ausfallen, werden die Daten vom zweiten Subsystem geholt.

Neue Infrastruktur

Wie im Datacenter in Innsbruck ist der Serverraum völlig neu aufgebaut und eingerichtet worden. Energieeffiziente Kaltgänge sowie neue Löschanlagen sind selbstverständlich.
Großzügig dimensionierte USVs liefern Strom im Falle eines Stromausfalls, bei längerem Stromausfall wird der Strom unterbrechungsfrei von einem Dieselgenerator geliefert.